Meine Arme verschränkt ging ich einsam durch die Straßen und merkte:
Wien ist bei Nacht anders schön!
Soviel, dass mir durch die Gedanken stößt, während ich die Gassen hinter mir lasse, immer dann wenn sie am wenigsten erwünscht sind, aber keines mag mir gut genug für die neue Kolumne sein.
Die Wahlen, der Nahe Osten, ein eigenartiger Sommer, bevorstehender Winter oder andere Wichtigkeiten, keines spiegelt mein inneres Ich wieder..
Wir verfallen vielleicht immer noch in den Traum, „immer“ alles so zu tun, wie wir glauben es zu wollen, bis wir vielleicht (leider nicht immer und Jeder!) zurückblicken und sehen:
„auch ich war/bin nur ein Teil des Gliedes“ und alles was ich mit freien Zügen mache, ist nur sehr bedingt!
Ein bestehendes System, eine bestehende Hierarchie (oder Eins der Gleichen) in das jeder hineingeboren wird und auch ich wurde.
Das Bestehende herrschte vor mir und nach mir ebenfalls.
Menschen, so wie sie und er, stellen Gesetzestexte auf mit einer allgemeinen Schulpflicht, mit Steuerabgaben, also klare Regeln, die uns zu Pflichtenträger machen und Rechte zur Verfügung stellen, von denen die Einen mehr, die Anderen weniger in Anspruch nehmen.
UND so wie vieles der menschlichen Seele sich paradox wiedergibt, auch das hier:
Wir halten uns an Regeln, die uns von gleichwertigen Menschen aufgezwingt werden (oft sogar zu unserem Wohl, aber trotzdem!), müssen zugleich auch vieles ohne verbale Auseinadersetzung hinnehmen und lassen uns demnach hinschweifen, ABER
das Gebot „LIES“..
lassen wir einfach in der Luft hängen!
Meine Familie und meine Freunde, die das hinschweifende Pech haben mit mir zu leben, wissen, dass ich seit einer Zeit davon rede, dass wir meistens den falschen Weg einschlagen, wenn wir etwas unterlassen oder beginnen möchten.
Mag sein, dass „Liebe“ und „Angst“ Hand in Hand gehen, wirkt sich aber in der Praxis enorm unterschiedlich auf das Resultat aus.
Wenn Frauen nur kochen, weil sie müssen und weil sie Ängste haben, den häuslichen Frieden zu schädigen, dann kochen sie grad nur so, dass man das Mahl grad noch essen kann.
Wenn Frauen aber kochen, weil sie ihr zu Hause lieben und jeden Moment der Harmonie genießen, dann kochen sie auch mit Leidenschaft und den Unterschied kennt unser Gaumen.
Ich gewähre den Gesetzen in Österreich folge, weil ich es liebe zu leben und jeden Moment genieße und nicht weil ich vor der Justiz Angst habe.
„Lies“ wurde geboten..
und lesen wurde zur Leidenschaft!
In diesem Sinne, würde ich gerne Euch allen ein Buch schenken wollen, aber aus hinschweifenden Lebensumständen ist mir das nur bei den ersten Zehn, die mich unter hosada.ozkilinc@pusulam.at anmailen möglich!
(BITTE mit Name, Adresse und gewünschter Sprache)
Hosada ÖZKILINC
Jahrgang 1982; Ehrenamtliche Tätigkeiten:
2002/2003 Vereinsarbeit und Leiterin des Deutsch Kurses für Hausfrauen aus der Türkei;
2002 Teilnahme am Projekt „Islam bedeutet Frieden“
Versanstaltender Verein „Der Friede“ 2004 – Mai 2005
Leiterin des Projektes:„Koordinationsstelle für Integration in NÖ“ November 2005
Kolumnistin der türkisch deutschen Zeitung PUSULA und www.pusulam.at;
April 2006: Vereinsmitglied der UETD ;
November 2006 Vereins- und Vorstandsmitglied der UETD;
2008-2008 Sektionsleitung „Medien & PR“ und Vorstandsmitglieder der UETD
www.uetd.at
|